Mein Schrebergarten
Seit letztem Frühling habe ich einen Schrebergarten am Stadtrand. Die Parzelle ist 200 Quadratmeter groß und hat eine kleine Laube, in der man bei Regen unterstehen kann. Als ich den Garten übernommen habe, war alles verwildert. Ich habe wochenlang Unkraut gejätet und den Boden umgegraben.
Jetzt wachsen dort Tomaten, Zucchini, Salat, Erdbeeren und verschiedene Kräuter. Das Gemüse aus dem eigenen Garten schmeckt einfach anders als aus dem Supermarkt. Man weiß genau, was drin ist, und erntet, wenn es reif ist.
Die Schrebergartenanlage ist eine kleine Gemeinschaft. Meine Gartennachbarn sind ein älteres Ehepaar, das mir viele Tipps gibt. Wir tauschen Pflanzen und Samen. Im Sommer grillen wir manchmal zusammen.
Der Garten ist auch mein Ausgleich zum stressigen Büroalltag. Wenn ich in der Erde arbeite, vergesse ich alle Sorgen. Es ist erstaunlich, wie beruhigend es sein kann, eine Pflanze wachsen zu sehen.