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Das Repair-Café

In unserem Stadtteil gibt es einmal im Monat ein Repair-Café. Menschen bringen kaputte Gegenstände mit, und freiwillige Helfer versuchen, sie zu reparieren. Es werden Fahrräder, Elektrogeräte, Kleidung und sogar Möbel repariert. Der Service ist kostenlos, Spenden sind aber willkommen.

Letzten Samstag war ich zum ersten Mal dort. Ich hatte meinen alten Toaster mitgebracht, der nicht mehr funktionierte. Ein pensionierter Elektriker namens Werner hat sich den Toaster angesehen. Nach zwanzig Minuten hatte er das Problem gefunden: ein lockeres Kabel. Er hat es gelötet, und der Toaster funktioniert wieder einwandfrei.

Während ich gewartet habe, habe ich den anderen Reparaturen zugesehen. Eine Schneiderin hat einen Reißverschluss an einer Jacke ausgetauscht. Ein Tischler hat ein Stuhlbein geleimt. Die Atmosphäre war sehr herzlich.

Das Repair-Café zeigt, dass viele Dinge nicht in den Müll gehören. Oft ist es nur eine Kleinigkeit, die repariert werden muss. Außerdem lernt man dabei etwas über die Funktionsweise der Gegenstände. Ich komme auf jeden Fall wieder.