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Der Unverpackt-Laden

In unserer Nachbarschaft hat vor einem halben Jahr ein Unverpackt-Laden eröffnet. Das Konzept ist einfach: Man bringt eigene Behälter mit und füllt sich Lebensmittel wie Nudeln, Reis, Müsli oder Gewürze selbst ab. So entsteht kein unnötiger Verpackungsmüll.

Am Anfang war ich skeptisch. Ich dachte, es sei umständlich und teuer. Aber nachdem ich den Laden ausprobiert habe, war ich überrascht. Die Preise sind ähnlich wie im Supermarkt. Man kauft genau die Menge, die man braucht, und wirft weniger weg.

Der Laden bietet auch regionale Produkte an: Eier vom Bauernhof, Honig aus der Umgebung und saisonales Obst. Die Besitzerin Katharina kennt ihre Lieferanten persönlich. Sie achtet auf faire Arbeitsbedingungen.

Natürlich kaufe ich nicht alles dort. Für Fleisch und Milchprodukte gehe ich weiterhin in den Supermarkt. Aber mein Plastikverbrauch ist deutlich gesunken. Und ich habe das Gefühl, bewusster einzukaufen.