B2

telc B2 — Alternative Wohnformen der Zukunft

Angesichts steigender Mieten gewinnen alternative Wohnformen an Bedeutung. Tiny Houses, Co-Living-Spaces und genossenschaftliches Wohnen sind keine Randphänomene mehr.

Tiny Houses — Minihäuser mit meist unter 30 Quadratmetern — sprechen vor allem junge Menschen an. Die niedrigen Kosten machen Wohneigentum erschwinglich. Allerdings scheitert die Umsetzung häufig an baurechtlichen Vorschriften.

Co-Living-Konzepte setzen auf Gemeinschaft. Bewohner haben private Zimmer, teilen sich aber Küchen, Wohnzimmer und manchmal Werkstätten. Der Nachteil: weniger Privatsphäre und Kompromissbereitschaft nötig.

Das älteste Modell — die Wohnungsgenossenschaft — erlebt eine Renaissance. In Wien, wo ein Drittel der Bevölkerung in Gemeindebauten lebt, dient das Modell vielen deutschen Städten als Vorbild. Experten sind sich einig: Eine Kombination verschiedener Wohnformen ist nötig.