Gartenarbeit als Hobby
Gartenarbeit ist eines der beliebtesten Hobbys in Deutschland. Etwa 35 Millionen Deutsche besitzen einen Garten oder einen Schrebergarten, obwohl die Wartelisten für Kleingärten in vielen Städten lang sind. Deshalb müssen Interessierte manchmal mehrere Jahre warten, bis sie einen Garten bekommen.
Die Arbeit im Garten hat viele positive Auswirkungen auf die Gesundheit. Studien haben gezeigt, dass regelmäßige Gartenarbeit Stress reduziert und die körperliche Fitness verbessert. Wenn man täglich eine Stunde im Garten arbeiten würde, hätte man schon ausreichend Bewegung. Trotzdem betrachten viele Menschen Gartenarbeit nicht als Sport, weil sie die körperliche Anstrengung unterschätzen.
Obwohl der traditionelle Schrebergarten nach wie vor populär ist, gibt es auch neue Formen des urbanen Gärtnerns. In sogenannten Gemeinschaftsgärten können Stadtbewohner gemeinsam Gemüse und Kräuter anbauen. Diese Projekte fördern nicht nur die Selbstversorgung, sondern auch den sozialen Zusammenhalt im Viertel. Außerdem lernen die Teilnehmer, woher ihre Lebensmittel kommen und wie viel Arbeit in der Produktion steckt.
Manche Experten sagen, dass Gartenarbeit eine therapeutische Wirkung hätte. Es wäre wünschenswert, wenn mehr Krankenhäuser und Pflegeheime therapeutische Gärten anlegen würden, damit die Patienten von der heilenden Kraft der Natur profitieren können. Wer keinen eigenen Garten hat, kann auch auf dem Balkon Kräuter und Tomaten ziehen.