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Fast Fashion und ihre ökologischen Folgen

Unter dem Begriff Fast Fashion versteht man Kleidung, die schnell und kostengünstig produziert wird, um immer neue Modetrends in kürzester Zeit auf den Markt zu bringen. Für viele Verbraucherinnen und Verbraucher ist dies verlockend, weil sie sich so ständig neu einkleiden können, ohne viel Geld auszugeben. Diese Bequemlichkeit hat jedoch einen hohen ökologischen Preis, der von den Konsumenten selbst kaum wahrgenommen wird.

Die Produktion von Fast Fashion verbraucht enorme Mengen an Wasser und Energie, während gleichzeitig giftige Chemikalien in die Umwelt gelangen können, wenn Textilien in Ländern mit niedrigen Umweltstandards gefärbt werden. Hinzu kommt, dass ein Großteil der Kleidung aus synthetischen Fasern besteht, die beim Waschen Mikroplastik freisetzen, das letztlich in Flüssen und Meeren landet. Wäre die Produktion stärker reguliert, ließen sich viele dieser Umweltschäden vermutlich deutlich reduzieren.

Als Alternative wird zunehmend der Begriff der Slow Fashion diskutiert, bei der Kleidung bewusster gekauft und länger getragen werden soll. Auch Second-Hand-Plattformen und Kleidertauschbörsen gewinnen an Beliebtheit, weil sie es ermöglichen, bereits produzierte Kleidung weiterzuverwenden, anstatt ständig neue Ware zu kaufen. Ob sich dieser Trend jedoch gegen die niedrigen Preise der großen Modeketten durchsetzen kann, bleibt abzuwarten.